Spenden sind immer willkommen!
17.12.2009
San Jose Kolumbien

Ich bin völlig unangemeldet gekommen und als ich so gegen 8 Uhr morgens über den Platz zur Küche spaziere sind Amanda und Sofia bereits dort. Erst staunten sie kurz, dann wurde ich herzlich begrüsst. Die Küche funktioniert nach wie vor und ist sauber und gepflegt. Sämtliche Einrichtungsgegenstände, Herde, Brenner, Kühlschränke, Tiefkühler sind intakt. Der Ofen und die Installationen von Wasser und Gas auch. Die ganze Einrichtung wirkt viel gepflegter und sauberer als ich es erwartet hätte und man hat den ersten Eindruck das der Ort liebevoll instandgehalten wird. Ich treffe es gerade zu Amandas 44. Geburtstag.
Zur Zeit hatt sich die aktuelle Bedrohungslage etwas verändert. Die Militärpräsenz in der Region ist stark angestiegen. Offizielle paramilitärische Verbände gibt es in der unmittelbaren Umgebung der CDP nicht mehr. Es werden wöchentlich Gefechte zwischen den Guerillas der FARC und dem Militär gemeldet. Zum Teil auch auf dem Gebiet der CDP. (La Union, Mulata, Resbalosa)
Amanda bringt es auf den Punkt: „Die die uns hassen und auslöschen wollen sind nicht im Gefängnis sondern sind reich und mächtig geworden.Wenn Uribe wiedergewählt wird werden sie uns nicht vergessen haben. Solange es keine Gerechtigkeit gibt haben wir Angst."
Ganz wichtig wäre den Bewohnern der Friedensgemeinschaft den Kontakt zu uns weiter zzu erhalten und wir sollen sie doch unbedingt wieder besuchen. Natürlich sind solche Besuche auch von uns her gewünscht. Ich werde sicher im Sommer 2010 mal auf einen Sprung nach San Josecito fahren. Irgendwo in meinem Hinterkopf gibt es auch die Idee Freunde und Bekannte, Mitglieder der Cuisine oder aber auch ganz normale Touristen aufzufordern doch mal bei Amanda und ihren Köchinnen vorbeizuschauen. Die Region wird gerade touristisch aufgewertet, die kolumbianische Karibik, Capurgana, Zapzurro, der Golf von Turbo sind neuerdings eine (ungefährliche) Reise wert. Ein Besuch im Hinterland von Apartado ist mehr als ein touristisches Ziel sondern ein Ausdruck von Solidarität mit den Bewohnern einer Region welche noch viele Jahre harte Aufbauarbeit vor sich haben.
Jaja, traenenreiche Gruesse an Euch alle aus dem verhaengten und verregneten San Josecito und Elias sieht aus wie ein Filmstar und Morocho will auch Koch werden und ueberhaupt waren sie alle so herzlich wie noch nie.
Also, den Militaerposten am Stadtausgang Apartado gibt es nicht mehr und ich denke schon alles ist in bester Butter bis dann in Las Balsas ein richtige Kontrolle durchgefuehrt wird und dort wo die Strasse in den Fluss immer abstuerzt grad noch mal eine.
Die Küche war tip top in Ordnung, sauber, der Betrieb läuft und dem Cabildo war es auch klar das jetzt dann kein Geld mehr kommt.
Ich wurde von den Kids angebettelt doch unbedingt Pizza zu machen! In der Seele tat es mir weh!
Aber alles ist gut im Schuss gehalten, auch der Ofenplatz. Die Pflanzen sind schoen gewachsen, das Dach an einer Stelle undicht, wird morgen - haben sie gesagt - gerichtet. Ein Wespennest ist noch im Dach, stoert aber niemanden.
Amanda ist wie immer robust und scheint unverwuestlich, aber sie war sehr traurig das ich jetzt gleich wieder abreise und das jetzt niemand mehr kommen wuerde. Ach, ach! Lieber als das Geld haetten sie doch den Tom, Die Riina, den Ivo und ach ach den Frank und den Luca wieder ein bisschen bei sich.
Tja, ich konnte auch nichts anderes sagen als das wir sie nie vergessen wuerden. Mal schauen ob es sich noch einmal trifft hierherzukommen.
16.12.2009
San Jose Kolumbien

15.12.2009
San Jose Kolumbien

15.12.2009
San Jose Kolumbien

15.12.2009
San Jose Kolumbien

15.12.2009
San Jose Kolumbien

15.12.2009
San Jose Kolumbien

15.12.2009
San Jose Kolumbien

29.11.2008
Abschluss

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29.11.2008
Abschluss

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29.11.2008
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18.11.2008

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18.11.2008

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18.11.2008

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18.11.2008
La Esperanza

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18.11.2008
La Esperanza

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18.11.2008
La Esperanza

vor zwei Jahren begannen ca. 10 Familien nach La Esperanza wieder zurueckzukehren, und das Land wieder zu bewirtschaften...Aber nach den letzten Kaempfen, Drohungen und Auseinandersetzungen haben wieder 5 Familien die Gegend verlassen. Die verbliebenen Familien sind sehr arm, die Kinder haben zum Teil aufgeblaehte Baeuche...die hygienischen Bedingungen lassen zu wuenschen uebrig...waere ein fall fuer die Medicos...Sie waren trotzdem froh, dass wir kamen. Denn wir boten einen gewissen Schutz fuer diese Leute. Die Meldungen der letzten Tage, ueber La Esperanza, waren nicht beruhigend. Wir haben aber festgestellt, dass die Meldungen nur zum Teil stimmen, und dass auch viel aufgebauscht wurde. Zum Teil wussten die Leute in San Jose mehr als die Menschen in La Esperanza...Kommunikationsprobleme...
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18.11.2008
La Esperanza

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18.11.2008
La Esperanza

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18.11.2008
La Union

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18.11.2008
Regen in SAn Josesito

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18.11.2008
Regen in SAn Josesito

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11.11.2008
Auf dem BAu

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11.11.2008

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11.11.2008

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08.11.2008
WIR BLEIBEN.

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04.11.2008
Brot fuer Apartado
... wieder mit Brot unterwegs...und schon nach der dritten Organisation war alles alle...nichts uebrig fuer Jose, dem Eisenwarenhaendler...werden diese Woche noch eine Tour starten...mit der Schokolade laeuft es nicht so gut, ist eher ein Nebenprodukt...
Zur Situation: haben bei den anderen Organisationen nachgefragt, einige wussten davon bescheid, man beaeugt die Situation kritisch, aber zurueckziehen tut sich bis jetzt keiner...wir bleiben............
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03.11.2008
Sonntag der 2. november

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03.11.2008
Sonntag der 2. november

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03.11.2008
S

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03.11.2008
Sonntag der 2. november

Die Sicherheitslage spannt sich jetzt merklich an. Das PBI (Peace Brigade International) erhielt ein Communique, von einer millitanten Gruppe, in dem es hiess, dass alle NGO¨s, die Region Uraba, bis zum 6. November, zu verlassen haben. Des weiteren geschah eine bewaffnete Aktion gegen ein Mitglied der Gemeinde in Apartado. Ausserdem gab es noch Scharmuetzel in der Naehe von LA Esperanza. Man spuert die Anspannung der Leute.
Nichtsdestotrotz geht das Leben in der Gemeinde weiter. Es war Sonntag, und wie jeden Sonntag, steht Fussball auf den Plan. Es spielten San Josesito (in Rot), mit einem grossartigen Ellias in der Verteidigung, gegen La Union (in Gelb). Am Ende gewann, nach 90 min. auf holprigen Untergrund, San Josesito mit 5 zu 0.
Fuer unser Projekt¦ Schutz der Baeckerei, vor Schweine, Huehner und anderem Getier durch einen Zaun, schlug man endlich Hoz im Wald. HEute wurde noch der Rest geholt, und morgen geht es mit dem BAu los.
Fuer uns heisst es am Dienstag, noch eine Runde mit Brot und Schokolade, in Apartado zu drehen. Dranbleiben ist angesagt, und Informationen sammeln....
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29.10.2008
LA Union

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29.10.2008
La Union

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29.10.2008
La Union

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29.10.2008
La Union

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29.10.2008
La Union

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La Union

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29.10.2008
La Union

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29.10.2008
La Union

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29.10.2008
La Union

Gestern am Montag, waren wir unterwegs mit Brot und Schokolade in Apartado... Oxfam hat gleichmal 5 Brot und einige Schoklade gekauft, bei UNHCR waren nur Kolumbianer da, haben Brot und Schokolade verschenkt, Medicos sin fronteras haben erstmal mal gelacht, waren aber nett, und zum probieren liessen wir auch Brot und Schoklade da...Eisenhaendler Jose kaufte dann das restliche Brot...naechsten MOntag gibt es dann eine naechste Tour...wir bleiben dran
JEtzt geht es erstmal nach Capurgana, Visum verlaengern und ausruhen....
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29.10.2008
...auch ein Konzept...

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29.10.2008
paparazzo lucas

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24.10.2008

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24.10.2008
Brotbacken mit den Kindern

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24.10.2008
Brotbacken mit den Kindern

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24.10.2008
Brotbacken mit den Kindern

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24.10.2008
Brotbacken mit den Kindern

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24.10.2008
Aktion Brot und Schokolade fuer Apartado
Waren heute wieder in Apartado, und sind nochmal bei Oxfam( britische Organisation) und UNHCR vorbei, nochmal zum NAchfragen wegen Brot und Schokolade. Sind beide von der Idee begeistert. Oxfam wird uns noch mehrere Adressen von Organisationen geben. Sodass,wir am Montag, eine Tour mit Brot und Schokolade starten werden. Das heisst, heute viel Mehl, Hefe und Koerner kaufen, und MOntags um 4 UHr frueh aufstehen...soll ja frisches Brot geben
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19.10.2008
Unterkunft

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19.10.2008
Internationale

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19.10.2008
Im Regen

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19.10.2008
Vertrieben

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19.10.2008
Kakao

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19.10.2008
Meine Kiste

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14.10.2008
Ofenrenovation

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14.10.2008
Wandbild an der Schule

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14.10.2008
Mithilfe

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14.10.2008
Schwein 1

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14.10.2008
Schwein 2

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14.10.2008
Messebrot

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14.10.2008
Entwicklungshelfer?

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14.10.2008
Brot

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10.10.2008
Team

In den letzten Tagen begann die Universidad Campesino mit ihrer Arbeit an den Strategien und Plaenen fuer die naechste Zeit. Es geht um vieles, um alles eigentlich, denn das wirtschaftliche Ueberleben der Comunidad ist nach wie vor sehr kritisch. Zusaetzlich verduestert sich die Zukunft auch dadurch das in der weiteren und immer naeheren Umgebung Anzeichen vorhanden sind das sich die desmobilisierten Paramilitaers neu formieren. Es geht um Land, um Macht, um Politik und die Comunidad wuenscht sich die internationale Praesenz weiter auszubauen. Den Schutz den sie dadurch erhalten ist wichtig fuer das Ueberleben der Bewohner von San Josecito und den Bewohnern der Weiler und Hoefe der Umgebung.
Wie immer wenn wir etwas planen muss es mit dem Dorfrat abgesprochen werden.Unser Vorhaben zu der bereits existierenden Kueche und dem Ofen jetzt die Arbeitsflaechen weiter auszubauen, eine eigentliche Baeckerei zu installieren, Brot und Kuchen fuer den lokallen Markt zu produzieren ist angenommen worden.
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10.10.2008
Die Dorfwirtschaft

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10.10.2008
Kuechentauben

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10.10.2008
Kakao

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08.10.2008
07.10.08
Schön war es mal wieder, und auch schon heisst es Abschied nehmen. Mit schweren Herzens wurden wir von ner Horde Kinder und Anderen zur Strasse begleitet wo alle mit uns auf den Jeep gewartet haben. Das meist gefragte war: "Wann kommt ihr wieder?"
Die letzten Tage haben wir damit verbracht mit Amanda Brot zu backen und Pizzas zu werfen. Nun übergeben wir das Wallholz der zweiten Crew: David, Tom und Frank.
Wollten noch einige Fotos mitladen, doch leider streikt hier die Technik.....
also, dann verabschieden wir uns mal.
Hasta la Pasta,
riina und ivo!
bis zu näxten mal.....
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04.10.2008
29.09.08, Ankunft der Gäste
So langsam treffen hier die ersten Leute ein. Inzwischen sind über 30 Gäste aus der Friedensgemeinschaft Tamera in Portugal eingetroffen, welche den Pilgermarsch mit organisieren.
Dieser Pilgermarsch wird über mehrere Tage zu verschiedenen Weilern führen welche geschichtlich im Zusammenhang mit der Comunidad de la Paz stehen. Alle diese Weiler welche besucht werden, gehörten der Comunidad an. Doch wurden die Bauern dieser Ländereien von Militär oder auch Paramilitär vertrieben. Anfangs dieses Jahres sind die ersten Familien zu ihren Fincas zurück gekehrt.
Unter sehr schwierigen Umständen versuchen sie sich dort wieder eine Existenz auf zu bauen. Was ohne Unterstützung der CdP praktisch unmöglich wäre.
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04.10.2008
30.10.08, Freinacht

In der Nacht vom 30. auf den 1. hiess es fuer die Kueche Freinacht. Non Stop durcharbeiten. Zuerst das Fruhestueck, dann das Mittagessen, dann das Abendessen und dann die Lunchpackete vorbereiten für die Marcha des naechsten Tages. Und das alles fuer 500 Personen.
Wir haben die ganze nacht Yuka mit Rindfleich gekocht um es anschliessend in Bananeblaetter einzupacken, welche als Tupperware dienten.
Dazu wurde noch 60kg Vollkornbrot gebacken.
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04.10.2008
30.10.08, Freinacht

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04.10.2008
30.10.08, Freinacht

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30.10.08, Freinacht

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04.10.2008
30.10.08, Freinacht

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04.10.2008
01.10.08

Wichtiger Tag für die Comunidad de Paz! Ein Tag in Gedenken des Geschehenes, an die vollbrachten Taten von Seite des Staates, Militär, Polizei, Paramilitär.
500 Menschen bestiegen in San Josecito die Busse. Ca. 100 Indigene verschiedenster Stämme, Organisationen sowie Bauern ganz Kolumbiens, Internationale, die Bewohner San Josecitos und wir.
Ziel der Fahrt war die Militärkaserne der Brigade 16, welche den Norden von Uraba kontrollieren. Die Kaserne liegt an der Strasse zwischen Turbo und Medellin, ca.30 Fahrtminuten von Apartado.
Vor der Kaserne sollten die 183 aus Karton und Seidenpapier gebastelten Särge sowie Holzkreuze abgelegt werden. Jedes dieser Kreuze war mit dem Namen einer ermordeten Person beschriftet.
Doch unweit von der Militärkaserne wurde unser Konvoi gestoppt. Der General der Brigade-16, die Polizei sowie der Bürgermeister von Apartado waren anwesend um uns was von gegenseitigem Respekt zu erzählen und uns mitzuteilen, dass es kein Weiterkommen für uns gäbe auf dieser Strasse.
Alle verliessen die Busse und stellten sich auf die Strasse, was einen riesen Stau verursachte. Während die Einen länger diskutierten, platzierten die Andern unterdessen die ersten Särge und Kreuze. Anschliessend wurden Transparente gespannt und es wurden verschiedene Reden gehalten.
Von da aus ging es wieder mit den Bussen nach Apartado. Nach kurzem Stopp und Besprechung liefen wir durch das Zentrum und den Favelas am Rande der Stadt.
Im Schutz des Schattens wurde Rast gemacht und die vorbereiteten Lunchpackete verteilt. Anschliessend ging es weiter bis hoch nach San Josecito.
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04.10.2008
01.10.08, Umzug

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04.10.2008
01.10.08, Umzug

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04.10.2008
01.10.08, Umzug

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04.10.2008
01.10.08, Umzug

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30.09.2008
29.09.08

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30.09.2008
29.09.08

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28.09.2008
23. 09.08 Gross Einkauf in Apartado Teil 1!

23. 09.08
Gross Einkauf in Apartado Teil 1!
Früh morgens los in Richtung Stadt. Brennende Hitze im Nacken, den Staub in den Atemwege.
Ziel war es verschiedenste Läden und Märkte abzuklappern um Angebote und Preise zu erfahren und die gewählten Produkte anzahlen. Wenn man die Ankunft verbunden mit längerem Bleiben für 400-500 Leute vorbereitet, dann kostet dies einen ganzen Tag, von früh Morgens bis Abend spät.
Die kommenden Gästen werden hier an einer “Universidad Campesino“ teilnehmen. Erwartet werden Gäste aus anderen Friedensgemeinschaften ganz Kolumbiens, sowie einige Internationale.
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28.09.2008
24.09.08 Gross Einkauf in Apartado Teil 2!

Im zweiten Teil ging es um das Einsammeln der Verschiedensten Dinge wie, Speisen, Stühle, Klopapier, Matratzen, Moskitonetze ect.....
Dazu wurde die Hilfe eines Lastwagen benötigt, welchen wir auch gut füllten!
Wie immer halfen alle mit beim Abladen der Waren, auch die Kleinsten.
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28.09.2008
Gross Einkauf in Apartado Teil 1

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28.09.2008
25.09.08 Pizza für die Kinder!

Lang ersehnter Tag für die Kinder. Pizza zum Mittagessen!
Wundernde Kindergesichter warteten gespannt bis die ersten Pizzas auf dem Tisch lagen. Wie es so ist, mochten die einen diese belegten Teig-Dinger und die Andern weniger.
Ein besonderer Tag war es auf alle Fälle....
Zur Freude aller Internationalen welche momentan hier anwesend sind, wurde noch wunderbares Vollkorn- und Maisbrot gebacken.
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28.09.2008
25.09.08 Pizza für die Kinder!

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28.09.2008
25.09.08 Pizza für die Kinder!

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28.09.2008

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28.09.2008
Spaziergang nach San Jose

Um mal Tapetenwechsel zu haben, spazierten wir Nachmittags rauf nach San Jose, in das Dörfchen wo Teil der Menschen aus der Comunidad früher lebten. Dies bevor ein Polizeiposten platziert wurde. Daraus zog die Friedensgemeinschaft ihre logische Konsequenz, nämlich nicht mit ihren Henkern im selben Dorf zusammen zu leben, und zog um.
Das von Militär und Polizei besetzte Dörfchen vermittelt alles andere als gute Stimmung, das Gegenteil von San Josecito.
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28.09.2008
26.-27.09 Wanderung in die Berge!

Nun hiess es die gekauften Lebensmittel zu den zwei grossen Stationen der Pilgerschaft zu bringen.
Eine Station ist La Esperanza und die Andere ist Mulatos. Da wo das letzte grosse Massaker geschehen ist, bei welchem mehrer Menschen unschuldig ermordet wurden, welche Teil waren der Friedensgemeinschaft.
In zwei Gruppen machten wir uns auf den Weg. Die eine mit sechs schwer beladenen Maultieren begleitet von den Peace-Brigades-International in Richtung La Esperanza, und die Andere mit vier beladenen Mulas mit Cocina sin fronteras nach Mulatos.
Wichtig ist es solche Essens-Transporte International zu begleiten, da das Militär gerne und oft behauptet, „so viel Essen muss für die Guerilla sein“ und es beschlagnahmt.
Dieser Tagesmarsch hiess sieben Stunden durch Flüsse, steile schlammige Maultierpfade, Geröll und Gestrüpp.
Wie angenommen wurden wir bei einem Militär-Checkpoint angehalten und befragt was, wieso und warum wir transportieren.
Nach Fragen und Antworten liessen sie uns gewähren und wiesen uns noch auf mögliche “Gefahren“ hin, wie z.B. Piraten, Gorillas und Menschenminen.
Fix und Fertig kamen wir in Mulatos an. Wo wir feststellten, dass es sich hier um ein Tal handelt, in welchem wieder vier Familien leben. Diese haben sich Jahre nach ihrer Vertreibung wieder hier angesiedelt.
Am nächsten Morgen ging es schon wieder zurück nach San Josecito.
Ganz schön verschlammt, mit nassen Füssen und müde kamen wir gerade noch rechtzeitig an um Amanda mit dem Samstag-Einkauf der Schulküche zu helfen.
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28.09.2008
26.-27.09 Wanderung in die Berge!

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28.09.2008
26.-27.09 Wanderung in die Berge!

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28.09.2008
26.-27.09 Wanderung in die Berge!

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28.09.2008
26.-27.09 Wanderung in die Berge!

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23.09.2008
2008-09-21

So, wir sind umgezogen.
Da in den näxten Tagen immer mehr Leute eintreffen werden, haben wir mal das Feld geräumt und uns verschoben, die Location gewexelt.
Gemütlich hausieren wir nun neben dem Billiard-Traffen......
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23.09.2008

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21.09.2008
Montag, 15.09.08 Ankunft Medellin!

...die Stadt des ewigen Frühlings. Der Frühling hängt mehr in den Bäumen als auf den Strassen. Denn auf den Strassen von Medellin wird man auf anderes aufmerksam als auf nett zwitschernde Vögel. Viel eher auf Teenagers und Kinder welche mit ihren Nase in Leimtüten stecken und sich bis zum umfallen zudröhnen.
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21.09.2008
Dienstag, 16.09.08 Ankunft Apartado

Klimawechsel! Aus der Stadt des ewigen Frühlings, Medellin, ab nach Apartado, die Stadt mit 100% Luftfeuchtigkeit und unglaublich drückender Hitze!
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21.09.2008
Mittwoch, 17.09.08 Ankunft in San Josecito

Endlich, die lang ersehnte Ankunft im Dorf! Herzlichst wurden wir von der Bewohnerin der ersten Hütte des Dorfes in Empfangen genommen.
Erste Personen liefen schnell in die Küche um unsere Ankunft zu melden und ein Allumuerzo zu bestellen.
Schnell wurden wir auch von den Kindern gesichtet. Lauthals wurden wir bei unseren Namen herbei gerufen. Alle noch die Selben, nur ein gutes stück grösser.
Mittags das gewohnte Bild: die Kinder welche das Essen geniessen und die zurechtweisende Amanda hinter den Kochtöpfen stehend.
Auch während unserer Abwesenheit lief die Schulküche samt Restaurantbetrieb reibungslos weiter.
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21.09.2008
Donnerstag, 18.09.08 Dia comunitario

Donnerstags ist jeweils dia comunitario, der gemeinsame Arbeitstag der comunidad.
Für uns galt: Ofen einheizen. Endlich! Lange haben wir auf diesen Moment gewartet. Alles gut soweit. Das Feuer brennt, aus dem Kamin raucht es!
Mit viel Zeit und Geduld wird Feuer gemacht, immer ein Hölzchen mehr, Schritt für Schritt.
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21.09.2008

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21.09.2008
donnerstag

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21.09.2008
donnerstag

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donnerstag

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21.09.2008
erstes Feuerchen im Ofen!!*

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21.09.2008
Freitag, 19.09.08 Tag in Apartado

Sollte eigentlich der Tag des ersten Block-Eintrages werden. Doch mangels technischen Hilfsmittel viel das ganze ins Wasser.
Doch „gut ding“ will bekanntlich ja Weile haben.....
Nachmittags hielten wir ein Treffen mit dem Consejo interno, dem internen Rat, ab, bei welchem wir die bevorstehenden Wochen besprachen. Denn im Oktober werden hier gegen 500 Personen erwartet, im Rahmen von Pilgerschaften, Gedenkmärschen, Universidad de Campesinos, Workshops, etc.
Diese Zeit wird für das Küchenteam sehr viel Arbeit bedeuten. Nun werden Pläne geschmieden,Einkäufe geplant, Arbeitspläne gemacht, und und und....
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21.09.2008
Samstag, 20.09.08 Regentag in San Josecito

Regen, Regen, Regen!!
Wie alle Tage hiess es: Ofen einheizen. Zu mehr liess das Wetter nicht zu, den der Regen viel in Ströhmen.
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21.09.2008
Samstag, 20.09.08 Regentag in San Josecito

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21.09.2008
Samstag, 20.09.08 Regentag in San Josecito

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21.09.2008
Samstag, 20.09.08 Regentag in San Josecito

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07.02.2008
Home sweet home

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07.02.2008
Ernte 2

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07.02.2008
Ernte 1

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07.02.2008
Der letzte Schliff

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07.02.2008
Ofen fertig

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07.02.2008
Nach Kneipenschluss

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07.02.2008
Volontäre

wir sehen eine solches projekt welches noch auf viele arten ausgebaut werden koennte, als sehr sinnvoll und lohnenswert. gross dafuehr spricht, dass es ein projekt ist welches sich in zukunft selber tragen kann. die basis ist gelegt, kann aber noch erweitert werden.
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07.02.2008
Küchencrew

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07.02.2008
David und Otoniel

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07.02.2008
Wie geht es weiter

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07.02.2008
Dabeibleiben

Die Gemeinde S.J. ist stark unter Druck, jedoch weniger als im Vorjahr. Zwar besteht nach wie vor die Bedrohung durch Paramilitärische Einheiten, jedoch das eigentliche Problem ist die oekonomische Lage der Gemeinde, und hier leistet Csf einen Beitrag.
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07.02.2008
Sie dort... weit weg!

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07.02.2008
Bis demnächst...

Am Tag meines Aufenthalts fand der grosse, internationale Event statt bei dem hunderttausende von Kolumbianern auf die Strasse gingen um gegen die Gewalt im Lande zu protestieren, in erster Linie gegen die Entführungen der FARC und für die Befreiung der Geiseln. Eindrücklich an einer Manifestation teilzunehmen welche den Friedenswillen einer ganzen Bevölkerung zum Ausdruck bringt. In einer Seitengasse das abgebildete Transparent. Es macht darauf aufmerksam, dass es nicht nur die prominenten Entführten, sondern tausende von namenlosen Toten, Opfer der Gewalt von links oder rechts, gibt. Und diese Orte sollen nicht vergessen werden. Die Friedensgemeinschaft San Josecito ist ein pazifistisches Modell in einem Meer von Gewalt. Wir hoffen es weiter unterstützen zu können.
Der Blog wird weitergeführt.
Mit herzlichen, gastgeberischen Grüssen,
David Höner
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30.01.2008
bei der Arbeit

oh schreck oh graus, die tage gehen langsam aus.
die zeit hier geht ganz schoen im flug vorbei, verbunden mit wunderbaren erlebnissen.
stell dir vor, anfangs waren wir beide doch eher schuechtern, mittlerweile jedoch gut integriert.
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30.01.2008
Full House

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30.01.2008
Kochen für viele

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30.01.2008
Anstreichen

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30.01.2008
Der Fluss der das Holz bringt

schade, dass wir den ofen nicht mehr selber einheitzen koennen. leider ist dafuer die zeit zu kurz. wie gaerne haetten wir noch ne pizza a la Rosso serviert. naechstes mal halt......
wer weiss, vieleicht werden in zukunft noch einige solche pizza-oefen in der umgebung gebaut.....
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27.01.2008
Ofenbau

el fundamento......
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27.01.2008
Ofenbau

holz gewonnen von dem baum der eben noch an dieser stelle stand, weiterverarbeitet und mit eternitt-platten belegt......und fertig ist das dach.
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27.01.2008
Bauholz

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27.01.2008
Backhaus

der boden des pizza-ofens wied belegt. mit hitzebestaendigen backsteinen sowie einer masse bestehend aus lehm, sand, kalk, zement, zuckerrohrmelasse und biz wasser.
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27.01.2008
Pizzaboden

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27.01.2008
Elias

heute wird "gesaendelet". der grobe sand wird aus dem anliegenden fluss mit hilfe eines maultieres auf die baustelle transportiert und anschliessend fein gesiebt.
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27.01.2008
Ivo

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27.01.2008
Ofenmasse

abends das ganze durch barrikaden schuetzen. denn die krabelkinder und schnorchelschweine lauern ueberal.
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27.01.2008
Ofenrund

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18.01.2008
Ofen und Material

-der ofenbau schreitet voran. alles material war in apartado zu kriegen, teils mit vorbestellung in medellin.
ganz schoen erstaunt waren wir als das material plus wir bereits kurze zeit spaeter per klein-LKW auf dem weg nach san josecito waren.
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18.01.2008
Papierkrieg

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18.01.2008
Ivo

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18.01.2008
Marsch

an dem 16.1.2008 gab es einen protestmarsch von san josecito nach san jose. grund dafuehr war die verhaftung eines mitgliedes der comunidad de paz. dank guter verhandlungen von internationalen dauerte das prozedere nur ne stunde.
"guter laune" spazierten wir alle wieder zurueck nach san josecito.
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18.01.2008
zum Marsch noch ein Bild

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18.01.2008
PBI beim Marsch

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18.01.2008
Grand hotel

abends dann ein grosses dinner. fuer vegis gemueseplaetzli, fuer fleischfresser fleischbaellchen an tomatensauce, reis, gedaempfte bohnenwickel dazu salat.
(Mein lieber Ivo, hier hatte doch wohl der Küchenchef vom Rosso sei
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18.01.2008
Grün

..............ich sehe was was du nicht siehst...und das ist gruen.
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18.01.2008
Ruhe

die ruhe vor dem sturm....!....
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18.01.2008
Essenszeit

.....kurz darauf, wild, laut und doch in ner unglaublichen ruhe, ruecksicht, die groesseren immer den kleinen behilflich....
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13.01.2008
Ankunft

ankunft in apartado. nach einer holprigen jeep-fahrt kommen wir endlich in san josecito an, wo wir die fast fertig gebaute kueche samt comedore antreffen. von amanda im empfang genommen kriegen wir auch sogleich ein koestliches essen serviert. bis anhin das beste mahl auf unserer reise. (ungelogen)
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13.01.2008
Ausflug

wir machten mit den kindern und einigen frauen aus dem dorf einen ausflug ans meer, welcher einmal im jahr von der gemeinschaft organisiert wird.
die cuisinesansfrontieres stand fuer diesen ausflug morgens um 4:00uhr in der kueche und bereitete das mittagessen fuer die reise vor.
fuer diesen ausflug musste die gemeinde tief in die tasche greiffen, CSF frueh aufstehen und die Pbi (Peacebrigadesinternational) uns den ganzen tag begleiten.
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13.01.2008
Schulkueche

es funktioniert! die schulkueche ist voll im gange. amanda und ihr team kocht taeglich fuer die kinder und die alten der comunidad, ca.60personen.
das team ist super eingespielt und fuer uns war es ein "ueber-die-schulter-schauen" und mal die kueche kennen lernen.
das ist doch wunderbar!
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13.01.2008
Rjina im Buero

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13.01.2008
Amanda und Ivo

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13.01.2008
Materialsuche

wir waren den ganzen tag unterwegs um die verschiedenen materialien zu suchen welche fuer den bau des holzofens benoetigt werden.
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13.01.2008
Ankunft

ankunft in apartado. nach einer holprigen jeep-fahrt kommen wir endlich in san josecito an, wo wir die fast fertig gebaute kueche samt comedore antreffen. von amanda im empfang genommen kriegen wir auch sogleich ein koestliches essen serviert. bis anhin das beste mahl auf unserer reise. (ungelogen)
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24.12.2007
Elias und Otoniel

Die Unterstützung durch die beiden Handwerker, Elias und Otoniel machte das ganze Projekt erst möglich. Elias, der Jüngere der Beiden lebt in San Josecito, ist ein vertriebener Campesino aus einem aufgegebenen Weiler der sich seit Anfang in der Friedensgemeinschaft engagierte. Otoniel lebt im benachbarten La Union, ist ebenfalls Bauer und Vorstand einer grossen Familie. Er ist bereits mehrfacher Grossvater, 52 Jahre alt. Die beiden haben sich das Projekt zu eigen gemacht, mit vielen Vorschlägen und Initiative geholfen und sich weit über die Arbeitszeit hinaus für die Cuisine eingesetzt.
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24.12.2007
Amanda

Amanda ist jetzt zur eigentlichen Küchenchefin und Leiterin der Gemeinschaftskuche geworden. Auch wenn sie schon vorher die Köchin der Gemeinschft war hat sich doch ihre Arbeit jetzt etwas verändert, erweitert und vor allem steht ihr ein Arbeitsplatz zur Verfügung welcher wei mehr möglichkeiten bietet als zuvor. Sie war ebenfalls vom ersten Moment an mit vollem Einsatz dabei und wir haben vollstes Vertrauen in sie.
Wir konnten von ihr lernen, nicht nur die kolumbianischen Rezepte und Zutaten zu verwenden, sondern auch wie sie, dank ihrer Persönlichkeit der Küche im Dorf ein Gesicht gegeben hat. Sie verhinderte manchen Fehler, verband uns mit den Kindern und den Dorfbewohnern und war sich für keine Arbeit zu schade.
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24.12.2007
Kuechenteam

Die jetzt entstandene Gruppe die sich die Arbeit der Küche teilt und unter der Leitung von Amanda das “Geschäft” aufbaut. Es geht darum den Betrieb zu führen, zu pflegen und zu erweitern. Schon in den ersten Tagen begannen sie zusammen mit Arbeitsplan und Küchenregeln die anfallende Arbeit zu übernehmen. Einerseits sind es die Kinder und die Alten die täglich bekocht werden, andererseits ist der Comedor jetzt von 07.00 morgens bis 8.00 abends bedient. Das bedeutet das die Gemeinde jetzt einen Treffpunkt und tatsächlich ein Restaurant zur Verfügung hat. Die Freude darüber ist gross. Die eigenen Produkte der Bauern werden verwendet, alte Rezepte werden wieder ausgegraben und ausprobiert, neue Produkte werden erarbeitet und eine mögliche Verkaufsstelle von “Convinience” Produkten aus der Küche ist geplant. Dazu wird auch Ivo und Riina, das nächste Team das von Csf nach San Josecito geschickt wird beitragen.
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24.12.2007
Weihnachtsgruesse und bis ins neue Jahr...

Wir haben es geschafft innert kurzer Zeit die Küche die von Csf angedacht war zu realisieren. Das war nur möglich dank der Spender, der Mitarbeiter in Zuerich, der freiwilligen Helfer und der Bevölkerung von San Josecito. All denen möchten wir an dieser Stelle ein von Herzen kommendes Dankeschön aussprechen. Es ist nicht selbstverständlich einer “Idee” die noch nie zuvor verwirklicht worden ist Vertrauen zu schenken. Wir hoffen, wir haben uns dieses Vertrauens würdig erwiesen.
Die weiterhin kritischen Situation von San Josecito, der Druck der auf der Gemeinde lastet hat sich nicht wesentlich verändert, aber durch die Küche sind Arbeitsplätze entstanden, werden eigene Produkte im Dorf selbst verwertet, hat sich die Ernährungssituation der Kinder verbessert und ist ein Ort der Kommunikation und des sozialen Lebens entstanden der die Gemeinschaft stärkt und strukturell verbessert hat.
Wir werden die Gemeinde wie geplant ein Jahr lang weiterbegleiten.
Bisher sind 25.000 Schweizer Franken für das Projekt ausgegeben worden!
Wir wünschen fröhliche Weihnachten und ein schönes neues Jahr.
Der Blog wir ab Mitte Januar weitergeführt.
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18.12.2007
Dachkonstruktion

Wir wollen ein Dach aus Palmblättern bauen. Das erfordert einiges und nicht zuletzt zusätzliches Geld. Dank der Hilfe der “Amigas Latinas” aus der Schweiz wurde es möglich. Eine gängige Konstruktion mit Wellblech oder Eternit würde zwar den gleichen Zweck erfüllen, bieten aber den etwas ungemütlichen Komfort einer Autogarage. Das höhere und festere Dach aus Palmblättern von der nahen Kueste ist als Schattenspender und Regenschutz gleicherweise geeignet. Es ist kühler, heizt nicht auf und auch bei den hier üblichen Regenfällen (kübelweises giessen!) kann man noch ein Wort miteinander wechseln. Also hat Gildardo mit einigen anderen aus der Comunidad die Sache in Angriff genommen. Nicht jeder beherrscht die Kunst des Blätterbindens auf der hier fertiggestellten Dachkonstruktion.
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18.12.2007
Luz Marina

Luz Marina ist Mitglied des Consejo interno von San Josecito. Sie ist 52 Jahre alt und Bäuerin im tropischen Regenwald von Urab?. Hier trägt sie eines der Bündel mit den angelieferten Palmblättern von der Strasse zur etwa zweihundert Meter weit liegenden Kueche von Cucina sin fronteras. So ein Bündel wiegt rund 70 Kilogramm und die dicken Stiele sind mit scharfkantigen, langen Blättern bewachsen. Wie immer wenn solche Lieferungen von Material für unser Projekt im Dorf ankommen beteiligen sich alle am Abladen.
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18.12.2007
Zotteldach

Einzeln werden die Blätter dem oben festsitzenden Arbeiter hochgereicht der sie dann ohne weitere Hilfsmittel, (Nägel, Draht, Schnur) in die Dachsparren einflicht. Was hier aussieht wie die Zotteln eines ungepflegten, langhaarigen Hundes ist Blatt für Blatt auf- und aneinandergefügtes Blattwerk. Rund drei Tage dauert es bis das Dach gedeckt ist. Und da oben gibt es keinen Schatten.
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18.12.2007
Gildardo Giebelsitzer

Gildardo sitzt auf dem Giebel und wartet auf die letzte Runde Blätter. Gildardo ist ebenfalls Mitglied des Consejo und hat die letzten sechs Wochen ununterbrochen mit uns gearbeitet. Ohne ihn wäre das Projekt nicht zustande gekommen. Er suchte die Maestros, half mit den Materialien, motivierte und trieb an. Am Morgen früh auf den Beinen und immer guter Laune bis zum Abend an dem er mit uns meist noch den nächsten Tag besprochen hat war Gildardo für uns Ansprechpartner und Bindeglied zur Comunidad.
Seine ungebrochene Freude am Projekt der Cuisine und sein Einsatz motivierte uns alle. Die Zeit in der das Haus und Dach gebaut wurde ist rekordverdächtig. Wir sind gerade mal fünf Wochen hier!
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18.12.2007
Comedor

Und so sah es vorgestern aus. Das Dach ist fertig. Die Cucina sin fronteras Fahne weht darüber. Die Ränder sind gestutzt mit der Machette, der Innerraum ist hoch und kühl.
Rund zwanzig Jahre wird so ein Dach halten.
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18.12.2007
Fischkatastrophe

Die Comunidad unterhält verschiedene Fischteiche die von einzelnen Arbeitsgruppen betreut werden. Plötzlich grosse Aufregung. In einen der Teiche sterben die Fische. In einer gemeinsamen Aktion werden die Fische mit Netzen aus dem Teich geholt, in grossen Tanks gespült und jeder einzelne von Hand in den anderen Teich getragen und ….
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18.12.2007
Fische retten

… hineingeworfen.
Die Fische sind noch zu klein. Erst wenn sie mindestens ein halbes Kilo schwer sind können sie auf dem Markt von Apartado verkauft werden und bringen eine gute Rendite. Aber das Risiko die ganze Zucht, und damit natürlich das investierte Geld für Babyfische und Futter ist verloren. Von der Arbeit des fütterns, Teiche reinigen, Frischwasser zuführen etc. ganz zu schweigen. Auch dismal sind viele Fische zugrunde gegangen. Die Comunidads trägt es mit Fassung, obwohl es ein schwerer Schlag ist. Die vermarktbaren Produkte sind rar, die Kakaoernte ist wegen ungewohnter Niederschläge 75% kleiner als erwartet ausgefallen. Der oekonomische Druck wächst.
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18.12.2007
Kueche wie sie steht...

Während draussen das Dach über dem Comedor gedeckt wurde haben wir im Kuechenhaus den Betrieb eingerichtet. Es ist eine gute, helle, freundliche Küeche geworden mit reichlich Arbeitsplatz und Kühlmöglichkeiten. Das Restaurant kann seinen Betrieb aufnehmen.
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18.12.2007
Die Theke

Zwar fehlt noch der Boden und auch mit der Inneneinrichtung des Comedors hapert es noch. Die Maestros Otoniel und Elis werden in dieser Woche die noch fehlenden Arbeiten erledigen. Wir werden es nicht mehr sehen, unsere Zeit ist morgen abgelaufen.
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18.12.2007
Mario und Tom

Ein Mitglied der Küchengruppe macht mit Tom einen Backtag. Mailänderli, Zopf, Ananasmarmelade, Limonencake, heisse Schokolade aus selbst bearbeiteten Kakaobohnen und Kaffe ist im Angebot. Mario, Zoms Helfer an diesem Tag ist ein 17 jähriger junger Mann aus San Josecito der das Kochen erlernen will.
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18.12.2007
Gaeste

Obwohl wir noch keine offizielle Eröffnung gemacht haben beginnt das Geschäft bereits am Sonntagnachmittag zu laufen. “Bolis”, gefrorenes Wasser mit Zucker und etwas Fruchfleisch werden für 100 Pesos verkauft und finden reissenden Absatz. Ebenso die Limonade.
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18.12.2007

Die ersten Geaste setzen sich auf behelfsmässige Sitzgelegenheiten, trinken einen “Tinto” (schwarzen Kaffee) und essen ein Stück Zopf. Es scheint die Eröffnung wird vorweggenommen.
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18.12.2007
Youngsters

Am Abend kommt die Dorfjugend und gibt sich wahren Limonencakeexzessen hin. Die Stimmung ist ausgelassen. Wir verkaufen praktisch alles was wir haben. Natürlich entsprechen die Preise nicht unbedingt dem was man dafür haben müsste. Dazu ist in der Comunidad zu wenig Geld vorhanden. Doch der kleine Gewinn ist hochwillkommen. Die laufenden Kosten der Küche, Gas, Elektrisch, Putzmittel etc. müssen damit gedeckt werden.
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18.12.2007
Gerüchte, Tatsachen und Aengste

Am Montagmorgen dann ein anderes Thema. Eine Kommission der Comunidad bricht auf um im einen Tagesmarsch entfernten Weiler Informationen einzuholen. Es wurde von dort gemeldet, dass paramilitärische Einheiten aufgetaucht sind, verschiedene Leute wurden getötet, andere bedroht. Der Weiler gehört zur Comunidad de Paz. Informationen sind nur vor Ort zu erhalten. Mitglieder des Consejo und Begleiter der Peace Brigade machen sich zu Pferd und zu Fuss auf den Weg. Die Reise ist gefährlich. Ueberhaupt hat sich der Krieg in den letzten Tagen gemeldet. Eine halbe Stunde entfernt (zu Fuss) hat die Armee einen jungen Mann erschossen, angeblich ein Guerillero. Aus La Union, ebenfalls ein Weiler der Friedensgemeinschaft wurden Gefechte zwischen Militäreinheiten und unbekannten Bewaffneten gemeldet. Wir hatten das grosse Glück in der Zeit in der wir hier gearbeitet haben keine Probleme dieser Art zu haben.
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18.12.2007
Fahne

Die Fahne weht über dem Palmdach. Ein erster Schritt ist getan für die Gastronomie in San Josecito.
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15.12.2007
Der Regen

Wir sind bis ueber beide Ohren beschaeftigt und ich werde mich erst am naechsten Dienstag wieder melden. Dann mit einer - ich hoffe alles funktioniert - laengeren Fotostrecke mit dem vorlaeufigen Endresultat unserer Arbeit in San Josecito.
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13.12.2007
ohjemine
... jetzt scheint der Stick mit den Bildern kaputt gegangen zu sein und die Texte gehen auch nicht auf. Es ist also noch nicht der Moment den Blog wirklich aufzuarbeiten. Ich bitte noch um ein paar Tage Geduld.
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07.12.2007
der Regen kommt

Zwar können wir mehr als zufrieden sein mit dem bisher erreichten. Aber es ist doch immer wieder wichtig daran zu erinnern, was hier tägliches Leben ist. So sind die kriegerische Aktionen unversehens wieder näher gerückt. In La Union wurden Schüsse und Explosionen gehört. Eine junge Frau wurde beschuldigt zue Guerillo zu gehören und mit dem Tod bedroht wenn sie nicht verschwinden würde. Dort finden zur Zeit auch militärische Operationen statt.Es handelt sich um ein schwangeres, 17 Jahre alte Mädchen. Die Nachrichten von paramititärischer Präsenz in der Region, auch auf dem weiläufigen Gemeindegebiet von San Josecito, reissen nicht ab. Die Kollegen von der Peace Brigade, die über ihre Zentrale in Bogot? näher informiert werden sind besorgt. In den letzten zwei Wochen gab es zwei Malariafälle in der Gemeinde. Eine ältere Dame musste in den Spital von Apartado gebracht werden. Der andere Fall betrifft ausgerechnet unseren Baumeister Otoniel der nach einer mit Fieber und Schüttelfrösten durchgestandenen Nacht nicht mehr arbeiten konnte. Wir haben ihn mit Larian aus unserer Hausapotheke gemäss dem Indikationszettel notfallmässig behandelt. Bereits heute ist er wieder fit.
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07.12.2007
Holz und Betrieb

Durch Otoniels Krankheit wurde die Arbeit an der Küche fur einen Tag aufgehalten. Heute nun ist der Tag der Gemeinschaftsarbeit und eine grössere Gruppe von Helfern packt jetzt den Endspurt am Bau an. Wir hoffen am nächsten Donnerstag mit unserer Küche in das Haus umziehen zu können. Innen sind die Betontische bereits gemauert und gegossen, draussen entsteht der Comedor. Alles Holz ist jetzt da, alles Material liegt bereit. Trotzdem ist noch viel zu tun.
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07.12.2007
Essenfassen

Die Kinder haben sich an den Service gewöhnt. Kommen, Händewaschen, mit dem Teller wieder gehen und danach den Teller zurückbringen, abwaschen, fertig. Sie sind mit uns zufrieden, freuen sich auf das Mittagessen. Amanda hat bereits ein kleines Geschäft angefangen mit Glac? aus Milch und Zucker. Wir verkaufen sie an die Kinder in der Pause für 100 Pesos (ca 7 Rappen). Immerhin, der Gewinn eines Monats dürfte etwa reichen um eine Gasflasche zu füllen! Von Jesus Emilio, dem Mitglied des Vorstandes hören wir, dass die Frauen und Mütter für die Arbeit der Küche dankbar sind. Sie haben jetzt mehr Zeit um sich um die Arbeit in Feld und Haus zu kümmern und wissen sie in guten Händen. Auch sonst sehe ich eine gute Zukunft für die Verkäufe aus der Küche. Vor allem weil auch der Consejo diese Möglichkeit fördern möchte.
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07.12.2007
Grossmutter

Es gibt nicht viele alten Leute in der Gemeinde. Aber etwa 10 kommen doch täglich mit ihren Töpfchen um das Essen aus der Schulküche zu holen. Sie kommen nach den Kindern, entweder selbst oder die Töchter kommen und füllen sich einen Teller für die Ancianos. Morgen ist das Schulabschlussfest. Hier diskutiert gerade der Consejo ob man den Kindern und den Eltern ein Essen kredenzen soll. Ob vielleicht wieder ein Säuli dran glauben muss? Die Auswirkungen der Arbeit von Csf werden sich aber erst in etwa einem halben Jahr wirklich betrachten lassen.
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07.12.2007
der Truthahnfaenger

Uns geht es immer noch gut. Obwohl Tom seit rund einer Woche an einer heftigen Grippe leidet. (Keine Malaria !). Doch er ist bereits wieder dabei die Truthähne zu ärgern.
Das Dorf ist voller Tiere. Die Pferde, Hühner, Enten, Hunde, Truthähne, Maultiere, Schweine laufen frei herum. Katze gibt es nur eine einzige. Es sind Nutztiere. Nur die Rinder leben ausserhalb des Dorfes auf der Weide. Manchmal hat man das Gefühl an einem Ort zu leben der vor hundert Jahren in der Schweiz genauso ausgesehen haben könnte. Idylle? Für mich als Städter schon, zumindest auf den ersten Blick. Aber vor hundert Jahren ist man aus der Schweiz ausgewandert.
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07.12.2007
Am Fenster

Die nächsten zehn Tage in San Josecito werden noch tüchtig zu tun geben. Küche einrichten, Rezeptbücher verarbeiten, Kalkulationen abschliessen, Budget planen etc.etc.
Am wichtigsten ist es aber nun die Arbeit fest in Amandas Hände zu legen damit sie ihre Position weiter ausbauen kann. Die Küchencrew muss definiert werden. Eine Crew die selber Zukunftspläne schmieden kann!
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04.12.2007
Erster zahlender Gast...

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04.12.2007
Die Kommune graebt

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04.12.2007
... noch eine NGO

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04.12.2007
Otoniel

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04.12.2007
Kueche

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04.12.2007
Zirkusworkshop

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04.12.2007
Abendstimmung

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01.12.2007
Alle in einen Sack

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01.12.2007
Geschenk der Comunidad

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01.12.2007
Doch ein Individualist...

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01.12.2007
Limonen

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01.12.2007
Kuechenecke

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01.12.2007
Planen

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01.12.2007
Bauen fuer die Zukunft

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01.12.2007
In eigener Sache...

Im Blog finden sich jetzt viele Informationen. Es waere schoen von den geneigten Lesern ab und zu einen Kommentar zu haben. Ihr seid also herzlich eingeladen einen sottigen zu schreiben. Wuerde mich freuen!
Weihnachten steht vor der Tuer! Csf hat mit diesem Projekt in San Josécito tief in die Kasse greifen muessen. Um der Gemeinschaftskueche Nachaltigkeit und Entwicklungsmoeglichkeiten zu bescheren braucht es noch den einen oder anderen Beitrag.
Hier mal unser Postcheckkonto:
PC 85-135043-2
Kochteams nach San Jos?cito? Bis zum Maerz haben wir die Leute parat. Aber bereits jetzt beginnen wir mit der Suche nach weiteren Teams die vor Ort., Kellner, Gastgewerbler! Wer hat Lust?
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27.11.2007
Ein wenig im Stress
... sind wir gerade. Das Wochende mit mehr als zweihundert Gaesten hat geklappt. Jetzt ist erst mal ein wenig ausruhen angesagt. Ich melde mich wieder am Freitag mit ausfuehrlichen Infos und ein paar Fotos.
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23.11.2007
Elias

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23.11.2007
Holz

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23.11.2007
Sancocho

Schulkueche CDP San Josecito Nov. 07
Kosten in Kolumbianischen Pesos
Menu: Sancocho de Res
60 Pers Arroz
Ensalada de pepinos
Jugo de pina
Zutaten: Menge Kosten
Rindfleisch
(sobrebarriga -Federstueck) 3.5kg 28000
Rote Zwiebeln 2Stk. 400
Knoblauchzehen 5Stk. 100
Rote Kartoffeln 3kg 2400
Karotten 1.5kg 1450
Kochbananen 3Stk. 0
Yuccawurzeln 3kg 0
Reis 6lb 4730
Gurken 10stk. 4350
Tomaten 4Stk 1500
Weisse Zwiebeln 2Stk. 300
Limonen 5Stk 0
Oel 2dl 650
Ananas 2Stk 8790
Zucker 700g 770 0
Salz,Color 1x 200
Oel 4dl 1200
Total 54840
Vorbereitung:
Fleisch in 60Stk. schneiden,3xkalt waschen 1xlauwarm waschen
Zwiebeln und Knoblauch fein hacken
Kartoffeln waschen, schaelen, in grobe wuerfel schneiden
Karotten geschaelt in grobe scheiben schneiden
Kochbananen schaelen, in Salzwasser einlegen grobe Stuecke
Yucca schaelen, Storzen rausnehmen,grobe Stuecke schneiden
Zubereitung :
Fleisch in 15lt gesalzenem Wasser kalt aufsetzen.
Wuerzen mit mit color (spanischem Safran)
nach ca. 90 Min. Kartoffel, Kochbananen,Karotten beigeben
nach 110 min. Yucca, Zwiebeln und Knoblauch beigeben.
Reis:
3 kg Reis 3xwaschen,
6 l wasser mit salz und Oel kochen
Reis beigeben, aufkochen bis Wasser absorbiert, Deckel drauf
und Flamme klein stellen
Gurkensalat:
Gurken schaelen, kleine Wuerfel schneiden, Tomate
und Zwiebeln kleine Wurfel schneiden,alles mischen mit Oel,
Limonen, Salz und Petersilie (Wahlweise frischer Koreander)
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23.11.2007
Abwasch

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23.11.2007
Bau

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23.11.2007
Abendunterhaltung

Und so sitzt dann ein Teil der Dorfbevoelkerung abends vor dem Kiosk und schaut sich "Shreck 1" an.
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20.11.2007
Wochenende

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20.11.2007
Essen ist fertig

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20.11.2007
Schulessen und Echo

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20.11.2007
Am Maedchentisch

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20.11.2007
Kuechenfenster

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16.11.2007
Erster Hammerschlag

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16.11.2007
Gildardo

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16.11.2007
Baustelle am 16.11

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16.11.2007
erstes Essen

Gruener Bohnensalat mit Thunfisch
Rindsschmorbraten mit Kartoffelbrei und Ratatouille
Zitronenkuchen
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16.11.2007
Der erste Zitronenkuchen

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16.11.2007
Jesus Emilio

Das ehrgeizige Projekt der "Bauernuniversitaet fuer den Frieden" an der sich die verschiedensten Friedensgemeinschaften Kolumbiens treffen und Erfahrungen austauschen koennen liegt ihm im Moment am meisten am Herzen. Dieses Mitglied wird stark von den Friedensaktivisten aus Tamera/Portugal mitgetragen.
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15.11.2007
Regen

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15.11.2007
Blick aus dem Jeep

Am gleichen Morgen begannen die Baumeister, Otoniel und Elias, beides Mitglieder der Comuna, mit dem Ausheben des Fundamentes für den definitiven Küchenbau. Das ehrgeizige Ziel ist gesteckt. In fünf Wochen wollen wir den Bau fertighaben, die Küche eingerichtet, den Tisch gedeckt, das Weihnachtsessen gekocht.
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15.11.2007
Besucherinnen

Heute richteten wir die provisorische Küche ein. Es herrscht so etwas wie eine fröhliche Erwartung der Dinge die da kommen sollen. Die Küche steht. Es fehlen noch Kleinigkeiten, die wir morgen in Apartado einkaufen müssen. Am Freitag erwarten wir die Lebensmittel. Einen Teil kaufen wir direkt hier in der Gemeinschaft, etwas werden wir in Apartado zukaufen müssen. Unser Budget erlaubt uns, in einer ersten Phase das Essen zu bezahlen. Es wird uns auf SFR 1.20 pro Tag und Kind kommen.
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15.11.2007
Das Material ist da

Die Gemeinschaft schlägt vor, eine Plantage von “Primitivos” anzulegen. Dabei handelt es sich um die kleinen Bananen, die wir bei uns im “Globus” als teure Delikatessen einkaufen, und für den Erhalt der Küche und des Comedors zu bewirtschaften. Innerhalb eines Jahres sollte der Ertrag genügen, um die Schulküche damit zu führen. Bis dahin bitten sie um Hilfe. (Gerade habe ich erfahren, dass die Pflanzung in den letzten drei Tagen bereits angelegt wurde.)
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15.11.2007
Elias mit dem Herd

Eine Delegation des Dorfrates befindet sich zur Zeit in Medellin, um dort über günstige Bedingungen zum Verkauf ihrer Kakao und Bananenernte zu verhandeln. Ein direkter Verkauf der Produkte würde natürlich zu besseren Erträgen führen. Die Delegation wird begleitet von einem professionellen Begleiter mit Satelitentelefon. Die Gefahr, dass ihnen etwas passiert, ist gross. In den letzten vier Monaten sind drei Leute aus dem Umfeld der Friedensgemeinde ermordet worden. Der Terror ist nicht vorbei, sondern hat sich insofern verändert, als dass nicht mehr terroristische Massaker verübt werden, es werden gezielt Leute umgebracht, welche sich als Anführer profilieren.
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15.11.2007
Die provisorische Kueche

Laut der Auskunft der hier lebenden Mitglieder der Gemeinschaft war das Ueberleben der Gemeinschaft in den letzten Jahren nur dank der Präsenz der internationalen Vertreter und deren Hilfe möglich.
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15.11.2007
Gemeinsam

Die internationale Solidarität ist wichtig. Aber was hier gemacht und erarbeitet wird, hat eine weiter greifende Bedeutung. Falls es dieser Gemeinschaft gelingt, ihren Weg zu gehen, ohne ausgelöscht oder vertrieben zu werden, bedeutet das Hoffnung für viele Menschen, die in ähnlichen Situationen in Kolumbien ein bedrohtes Dasein führen.
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15.11.2007
Die Dorfjugend

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15.11.2007
Tom

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15.11.2007
Der neue Kuehlschrank

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15.11.2007
Kuechengrundriss

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15.11.2007
erst mal hier...

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12.11.2007
Kuechenplan

Eines unserer Probleme wird sicher die relativ kurze Dauer unseres Aufenthaltes hier sein. Wir müssen Gas geben um das zu erreichen was wir uns vorgenommen haben. Die Mitarbeit der Gemeinschaft lässt sich aber sehr gut an und wir sind zuversichtlich.
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12.11.2007
Alles im Fluss

Padre Xavier erinnerte uns noch einmal eindrücklich daran, dass wir in einem Kriegsgebiet arbeiten und auf alle Eventualitäten vorbereitet sein müssen. Zur Zeit ist alles ruhig.
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12.11.2007
Marsch vom Samstag

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12.11.2007
Anfang bald...

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12.11.2007
... und ein anderer Zuschauer...

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12.11.2007
Kuechenstandort mit Sandhaufen

Der Comedor, Essraum, ist ihnen sehr wichtig. Es scheint möglich zu sein innerhalb unseres Budgets den Bau desselben mit zu finanzieren. Wir arbeiten daran. Wenn wir mit traditioneller Bauweise (Dach aus Palmblättern, Holzstützen etc) planen, kommt der Materialaufwand relativ günstig. Unsere Aufgabe ist es, der Küche und dem Comedor Athmosphäre und Stil zu geben ohne dabei die kulturellen Wurzeln der Gemeinde zu vergessen. Wer unter ständiger Bedrohung lebt ist nicht in der Lage an aesthetische Details zu denken. Eines der Ziele von Cocina sin fronteras ist es aber genau auf diese Dinge zu achten.
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10.11.2007
Regentag
Der Flug nach Apartado und die Weiterreise nach San Josecito war geradezu unueblich problemlos. Alles klappte wie am beruehmten Schnuerchen. Trotzdem ist der Klimaschock gewaltig. Hier herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 35 Grad sind keine Seltenheit.
San Josecito war zwar nicht gerade in heller Aufregung aber doch sehr beschaeftigt. Heute fand wieder mal ein Gedenkmarsch statt, der an die Opfer ( seit 1997, 181 ermordete Maenner, Frauen und Kinder) der letzten Jahre erinnerte. Gestern Abend weichte ein die ganze Nacht andauernder Tropenregen (giesst wie aus Kuebeln) die Strasse und das Land auf. Trotzdem fand der gutorganisierte Marsch statt. Zahlreiche "Internationale" sind extra angereist. Fotos davon habe ich im Moment keine, bin noch am organisieren wie und wo es geht mit dem hochladen.
Wir haben mit den neutralen Beobachtern der Peace Brigade am Marsch teilgenommen.
Ein erstes Treffen mit dem Dorfrat bestaetigte die im Maerz getroffenen Abmachungen. Wir haben bereits aufgrund der Preisevaluation die wir gestern in und auf den Maerkten von Apartado gemacht haben ein erstes Budget erstellt. Unsere Vorkalkulation scheint aufzugehen.
Morgen ist eine zweite Sitzung mit dem Dorfrat angesagt in der wir weitere Details festlegen werden. Dazu melde ich mich wieder naechste Woche.
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07.11.2007
Marta Castillo
Unsere Verbindungsfrau nach San Josecito, Marta, arbeitet seit mehreren Jahren zusammen mit der Friedensgemeinde und begleitet uns morgen nach Apartado. Sie ist eine der Teilnehmerinnen die am Marsch von San Josecito zur Busstation von Apartado wo im Juni ein Mitglied der Gemeinschaft getoetet wurde.
Mit Marta zusammen fliegen wir morgen frueh ueberr Medellin nach Apartado.
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07.11.2007
Nancy und Helga, Amigas Latinas

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07.11.2007
Herzlichkeit und Information
Ueber Mittag trafen wir uns mit Rudolf Krebs, ehemaliger IKRK Delegierter in Apartado und jetziger Leiter des Schweizerischen Entwicklungsdienstes in Kolumbien. (Cosude). Seine Information ueber die Hintergruende und Vorfaelle, ebenso sein Wissen um die Zusammenhaenge der verschiedenen Aktivitaeten der Region sind fuer uns wertvoll. Wir werden uns auch in der Zweigstelle des IKRK in Apartado melden.
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05.11.2007
Hostal Anandamay Bogota

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03.11.2007
Sonnenuntergang in San Josecito

Bis bald....
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